Traumata sind von außen nicht sichtbar. Sie berauben uns unserer Freiheit, Normalität, Lebensfreude, Sicherheit, Individualität und unseres Friedens.
in den Räumen von
südost Europa Kultur e.V.
in der Großbeerenstr. 88,
10965 Berlin
taz vom 12. Oktober 2007
Im Café am Mittwoch reden ZeitzeugInnen über ihre persönlichen Gewalt- und Kriegserlebnisse. Sie treffen sich in einer vertrauensvollen und öffnenden Atmosphäre und berichten über ihre Erlebnisse als Kriegsbetroffene. Sowohl ZeitzeugInnen des Zweiten Weltkrieges, als auch anderer teilweise noch aktiver Kriege schildern aus ihrer persönlichen Perspektive den Krieg und die damit verbundenen Traumata.
Innerhalb dieses so geschaffenen Forums geben die ErzählerInnen viele persönliche Antworten, durch die die Zuhörer im Raum angeregt werden, selbst zu fragen und zu erzählen. Über unterschiedliche Kriegsorte und Kriegszeiten hinweg zeigen sich im Vergleich Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den persönlichen Biographien. Ziel dieses Austausches ist es den Dialog zwischen den Betroffenen zu stärken, ihre Integration in die Gesellschaft zu unterstützen und an einer gemeinsamen Zukunft aller zu arbeiten. Den schmerzlichen Erfahrungen der Einzelnen soll Raum zur Entfaltung und gesellschaftlichen Integration gegeben werden.