Traumata sind von außen nicht sichtbar. Sie berauben uns unserer Freiheit, Normalität, Lebensfreude, Sicherheit, Individualität und unseres Friedens.
in den Räumen von
südost Europa Kultur e.V.
in der Großbeerenstr. 88,
10965 Berlin
südost Europa Kultur e.V. und
Stiftung überbrücken präsentieren:
Das südost Ensemble spielt Balkan–Gipsy–Musik in Berlin
am Montag 21. Juni, 19.30 Uhr im Rahmen der „Fête de la Musique“ am Lustgarten/Unter den Linden.
am Samstag 26. Juni, 11.00 Uhr im Rahmen des „Bergmannstraßen–Jazzfestivals“ in der Bergmannstraße in Kreuzberg
Die Konzerte sind Teil des Projekts Meine Musik erzählt mein Leben von südost Europa Kultur e.V.
Mittwoch, den 23. Juni 2010 17.00 Uhr
Im Café am Mittwoch reden ZeitzeugInnen über ihre persönlichen Gewalt- und Kriegserlebnisse. Sie treffen sich in einer vertrauensvollen und öffnenden Atmosphäre und berichten über ihre Erlebnisse als Kriegsbetroffene. Sowohl ZeitzeugInnen des Zweiten Weltkrieges, als auch anderer teilweise noch aktiver Kriege schildern aus ihrer persönlichen Perspektive den Krieg und die damit verbundenen Traumata.
Die Senatorin für Justiz Gisela von der Aue und Die Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement Staatssekretärin Monika Helbig hatten zu einem Empfang für Berliner Neustifter des Jahres 2008/2009 für Montag, den 11. Mai 2009, in den Säulensaal des Berliner Rathauses in Berlin-Mitte eingeladen und dort auch dem Vorsitzenden des Vorstands der Stiftung überbrücken, Dr. Joachim Henkel, Gelegenheit gegeben, die Stiftung vorzustellen. Er wies insbesondere darauf hin, dass die Idee zur Gründung der Stiftung zurückgeht auf die Erfahrungen in der Arbeit mit Flüchtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien, dass diese Erfahrungen für alle Menschen und Gesellschaften gelten, die unter durch Krieg, Verfolgung und Gewalt erlittenen Traumata leiden; dieser unsichtbaren Verletzungen wolle sich die Stiftung annehmen durch Beratung und Betreuung unmittelbar Betroffener, durch Vorträge und Veranstaltung, um auf die Folgen solcher Traumata für den Einzelnen und ganze Gesellschaften aufmerksam zu machen, und durch Unterstützung von Forschungsarbeiten hierzu.